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Gebäudereinigung Stallmann Richtiges Düngen hilft Ihrem Garten

16.September.2010

Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu wachsen. Diese sind in Form von Mineralsalzen im Boden enthalten. Vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium sind wichtig für den Stoffwechsel einer Pflanze und werden für den Aufbau von Eiweißen, Enzymen und Chlorophyll benötigt. In der freien Natur verrottet organischer Abfall und die darin enthaltenen Nährstoffe werden im Boden freigesetzt. Über ihre Wurzeln können Pflanzen diese Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten. Die Natur versorgt sich also selbst. Doch wie sieht es im eigenen Garten aus?

Der Nährboden im Garten

Im eigenen Garten ist die Situation etwas anders: Hier werden Pflanzen als Nahrungsmittel angebaut, nichts wächst einfach so vor sich hin. Was verrottet, wird entsorgt. Wer dann noch ständig die gleichen Pflanzen anbaut, entzieht dem Boden auf Dauer wichtige Nährstoffe. Obwohl eine Pflanze für lange Zeit auch ohne Nährstoffe auskommt, stellt sie ab einem bestimmten Zeitpunkt das Wachstum ein und verwendet die Nährstoffe für überlebenswichtige Prozesse. Dauert dieser Zustand an, treten Mangelerscheinungen auf; am Ende stirbt die Pflanze. Um diesen Prozess zu verhindert, erhält die Pflanze die für sie wichtigen Nährstoffe über ein Düngemittel.

Verschiedene Arten von Düngemitteln

Organischer Dünger besteht überwiegend aus natürlichen Abfallstoffen pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Die wohl bekannteste Art ist der Kompost. Er besteht aus Gartenabfällen wie Laub, Rasenschnitt und Pflanzenteilen, aber auch aus organischen Küchenabfällen wie Eierschalen oder Gemüseresten. Auch Kuhdung und Pferdemist sind häufig gebrauchte Düngerarten. Da organischer Dünger langsamer wirkt als anorganischer Dünger, wird er in größeren Mengen verwendet. Die Freisetzung der Nährstoffe erfolgt erst nach und nach. So wird der Boden vor einer Überdüngung geschützt.

Anorganischen Dünger, auch Mineraldünger genannt, ist nährstoffreicher als organischer Dünger. Er besteht ebenfalls aus natürlichen Rohstoffen, wird aber chemisch hergestellt. Als Granulat, Pulver oder in flüssiger Form ist er im Handel in verschiedenen Arten erhältlich; so ist eine schnelle und gezielte Hilfe für schlecht versorgte Pflanzen möglich. Mineraldünger ist wasserlöslich. So gelangen seine Nährstoffe schnell in den Boden und können direkt von der Pflanze aufgenommen werden, Erfolge sind schon nach kurzer Zeit sichtbar. Bei falscher Anwendung jedoch wird der Boden schnell überdüngt. Hierbei können die Wurzeln der Pflanze verbrennen. So kann sie sich nicht weiter versorgen und stirbt ab.

Welcher Dünger ist der bessere?

Wer schnelle Hilfe benötig, ist mit anorganischem Dünger besser bedient, da er schnell und gezielt wirkt. Trotzdem kann auch der beste Gärtner nie genau wissen, in welchem Maß seinen Pflanzen bestimmte Nährstoffe fehlen. Häufig wird zuviel Mineraldünger verwendet, die Pflanze wird überdüngt und stirbt. Zusätzlich kann es passieren, dass der Boden mit giftigen Metallen belastet ist, die von den Pflanzen aufgenommen werden und so ihren Weg in das Nahrungsnetz finden. Wer also häufig Dünger einsetzt, sollte lieber auf organischen Dünger zurückgreifen.



Gebäudereinigung Stallmann Jetzt geht es den Schädlingen an den Kragen

24.Juni.2010

Ungeziefer und Schädlinge im Garten – Wer kennt das nicht? Es gibt eine Vielzahl von chemischen und biologischen Mitteln, die Schnecken, Raupen oder Wanzen das Leben schwer machen. Brennnesseljauche gegen Blattläuse oder Bierfallen, um Schnecken zu fangen, sind nur zwei Beispiele. Wer so nicht weiterkommt, der probiert es mit chemischen Spritzmitteln oder muss einen Experten zu Rate ziehen, um die lästigen Gartenbewohner loszuwerden. Doch viele vergessen, dass es noch einen anderen Trick gibt, um den Schädlingen den Kampf anzusagen. Der besteht nicht darin, sie selbst zu bekämpfen, sondern ihren natürlichen Feinden einen Lebensraum im eigenen Garten zu schaffen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Schaffen Sie Nützlingen einen Platz im eigenen Garten

Nützlinge im eigenen Garten zu beheimaten ist gar nicht so schwer. Trotzdem muss der Garten hierfür ein wenig umgestaltet werden. Generell sind bei geringem Schädlingsbefall die biologischen den chemischen Mitteln vorzuziehen, um die Nützlinge zu schonen. Wichtig ist, nicht zu radikal gegen Unkraut und Schädlinge vorzugehen, da diese die Nahrung vieler Nützlinge darstellen. Wer heimische Pflanzen und abwechslungsreiche Strukturen in seinen Garten bringt, bietet Nützlingen einen idealen Lebensraum. Auch Hecken, kleine Holz- und Steinhaufen oder Nisthilfen wie Vögelhäuser ziehen die kleinen Helfer an.

Raubmilben gegen Spinnmilben

Spinnmilben ernähren sich von Pflanzenteilen. Sie saugen Zellen aus, hinterlassen Löcher in den Blättern der Pflanze und töten sie auf diese Weise. Gerade Gurken- und Bohnengewächse sind anfällig für die Schädlinge. Doch die natürlichen Feinde der Spinnmilbe können hier Abhilfe schaffen: Raubmilben, die sich nicht von pflanzlichen, sondern von tierischen Zellen ernähren, töten die Spinnmilben, lassen aber die Pflanze am Leben. Sobald alle Spinnmilben verschwunden sind, fehlt den Raubmilben ihre Nahrungsquelle und sie gehen ein.

Raubmilben sind im Gartenfachhandel erhältlich. Da sie auch für Menschen schädlich sein können, ist es in jedem Fall sinnvoll, sich über mögliche Gefahren zu informieren.

Marienkäfer gegen Blattläuse

Bei geringem Blattlausbefall ist es nicht notwendig, sofort chemische Spritzmittel einzusetzen, da Blattläuse die bevorzugte Nahrung von Marienkäfern sind. Diese kommen von ganz alleine und verhindern eine Vermehrung der Läuse. Sobald keine Schädlinge mehr da sind, verschwinden auch die Marienkäfer wieder, um sich woanders auf die Suche nach Nahrung zu machen.

Schlupfwespen gegen Raupen und Falter

Schlupfwespen befallen die Schädlinge im Garten parasitär. Sie sind sehr klein und für den Menschen wie auch andere Nützlinge ungefährlich, weshalb sie als Schädlingsbekämpfungsmittel immer stärker gefragt sind. Das Weibchen der Schlupfwespe legt seine Eier in den Puppen, Larven oder Eiern der Schädlinge ab. Sobald die neuen Schlupfwespen ausschlüpfen, fressen sie die Schädlinge von innen heraus auf.

Oft kommen Schlupfwespen von selbst, wenn sie durch Warnduftstoffe verschiedener Pflanzen angelockt werden. Sie sind aber auch im Gartenfachhandel erhältlich.